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www.attac.de/wissensallmende/shareddocs/protokolllinden.php - Abgerufen am 11. Sep 2010 |
| Ergebnisprotokoll des 2. Treffens der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Wissensallmende und freier Informationsfluss |
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Ort: Freizeitheim Linden, Hannover Datum: 06. Dezember 2003, 11:15 bis 17:15 Uhr Teilnehmer: Julian (Karlsruhe), Benedikt (Marburg), Bernhard (Frankfurt Main), Luciano (Hannover), Oliver, Jan und Robert (Berlin), Paul und Jan (Münster) Protokoll: Robert Zu dem Treffen wurde ordnungsgemäß geladen (Einladung). TOP 1: UrheberrechtDer Verdi-Experte Wolfgang Schimmel konnte leider nicht nach Hannover kommen, Benedikt erläuterte seinen Entwurf eines Positionspapiers zum Urheberrecht (Online im Reader). Die Analyse der Situation stieß im wesentlichen auf Zustimmung, die Beschreibung drohender Gefahren aus technischen und rechtlichen Beschränkungen von NutzerInnenrechten dagegen auf teils zweifelndes Echo. Ausführlich diskutierten wir über Pauschalgebühren, die wir als Steuerungsinstrument anerkannten. Über die Gestaltung und den Anwendungsbereich von Pauschalgebühren wurde gestritten, ein Überblick in Gestalt von Pro, Contra und Offenen Fragen gegeben (Übersicht). Wenn die EU-Richtlinie zu »Geistigem Eigentum« wieder im Parlament behandelt wird (vermutlich im Januar), bauftragen wir den Attac-Pressesprecher Malte, eine Presseerklärung zu verfassen, für die wir unter Leitung von Benedikt die Stichwörter geben. Benedikt gibt Anfang Januar einen Überblick auf der Mailingliste, so daß wir eine Woche Zeit haben, uns zu einigen. TOP 2: Organisation Angesichts der fortgeschrittenen Zeit beschlossen wir, uns nach der Mittagspause
zunächst mit organisatorischen Fragen zu beschäftigen.
Nächstes Treffen: Das nächste Treffen finden am zweiten,
dritten oder vierten Februarwochenende nächsten Jahres statt. Bis Ende
Dezember haben wir darübr abgestimmt. Es wird entweder über Sonnabend-Sonntag
gehen oder schon ab Freitag abend laufen. Auch darüber werden wir abstimmen. TOP 3: BiopatentrichtlinieDie Biopatentrichtlinie der Europäischen Union steht im Bundestag vor der Umsetzung in deutsches Recht. Wir lehnen Patente auf Leben ab. Im Januar soll im Bundestag die Entscheidung fallen, die Unterarbeitsgruppe Bio, Agrar, Pharma entwirft eine Presseerklärung, Robert hat dafür den Hut auf. Wir argumentieren AG-spezifisch, also nicht etwa aus ethischen Gesichtspunkten, um uns nicht zu verzetteln. Wir beachten aber den allgemeinen Konsens, daß die Gefahren der Gentechnik nicht beiseite gewischt werden dürfen. TOP 4: WSISOliver fährt möglicherweise zum WSIS nach Genf und kümmert sich um eine Pressemitteilung zum Thema. |
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