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Ort: Freizeitheim Linden, Hannover Datum: 06. Dezember 2003, 11:15 bis 17:15 Uhr
Teilnehmer: Julian (Karlsruhe), Benedikt (Marburg), Bernhard
(Frankfurt Main), Luciano (Hannover), Oliver, Jan und
Robert (Berlin), Paul und Jan (Münster)
Protokoll: Robert
Zu dem Treffen wurde ordnungsgemäß geladen (Einladung).
TOP 1: Urheberrecht
Der Verdi-Experte Wolfgang Schimmel konnte leider nicht nach Hannover kommen,
Benedikt erläuterte seinen Entwurf eines Positionspapiers zum Urheberrecht (Online
im Reader). Die Analyse der Situation stieß im wesentlichen auf Zustimmung,
die Beschreibung drohender Gefahren aus technischen und rechtlichen Beschränkungen
von NutzerInnenrechten dagegen auf teils zweifelndes Echo. Ausführlich
diskutierten wir über Pauschalgebühren, die wir als Steuerungsinstrument
anerkannten. Über die Gestaltung und den Anwendungsbereich von Pauschalgebühren
wurde gestritten, ein Überblick in Gestalt von Pro, Contra und Offenen
Fragen gegeben (Übersicht).
Wenn die EU-Richtlinie zu »Geistigem Eigentum« wieder im Parlament
behandelt wird (vermutlich im Januar), bauftragen wir den Attac-Pressesprecher
Malte, eine Presseerklärung zu verfassen, für die wir unter Leitung
von Benedikt die Stichwörter geben. Benedikt gibt Anfang Januar einen Überblick
auf der Mailingliste, so daß wir eine Woche Zeit haben, uns zu einigen.
TOP 2: Organisation
Angesichts der fortgeschrittenen Zeit beschlossen wir, uns nach der Mittagspause
zunächst mit organisatorischen Fragen zu beschäftigen.
Wiki: Wir wollen uns ein Wiki geben (Was
ist Wiki? <wikipedia.de>) Da sich Alexander (Münster) auf der
Mailingliste bereit erklärte, ein Wiki aufzubauen, bestimmten wir ihn als
Verantwortlichen. Technische Details sollen auf der Mailingliste geklärt
werden. Es gibt zwei Attac-Wikis, die als Vorbild bzw. Plattform dienen können,
nämlich attac.de/wiki und wiki.attac-archiv.de. Benedikts Text etwa soll
über unser Wiki in Stile einer »Open-Theory«-Diskussion besprochen
werden. (Was ist Open Theory? <opentheory.org>).
Texte: Die Arbeitsgruppen unserer AG sollen Texte zum Selbstverständnis
und ihren Arbeitsgebieten erstellen. Bis zum 31. Januar 2004 stellen die AGs
Texte in der Mailingliste bzw. im Wiki zur Diskussion, diese Diskussion wird
bis zum nächsten Treffen abgeschlossen, so daß dann abgestimmt werden
kann. Ziel ist ein Attac-typisches Faltblatt. Pro Arbeitsgruppe stehen bis zu
anderhalb Seiten A4 zur Verfügung. Wir haben folgende Maintainer bestimmt
(kursiv: angefragt):
| Arbeitsgruppe |
Thema |
Maintainer |
| Bio, Agrar, Pharma |
Bio, Agrar, Pharma |
Robert |
| Informationsgesellschaft |
Informationsgesellschaft |
Matthias |
| Vision (Klammergruppe) |
Einleitung, Erklärung unseres Namens |
Oliver |
| Software |
Urheberrecht |
Benedikt |
| |
Softwarepatente |
Jan (Münster) |
| |
Freie Software |
Alexander |
Nächstes Treffen: Das nächste Treffen finden am zweiten,
dritten oder vierten Februarwochenende nächsten Jahres statt. Bis Ende
Dezember haben wir darübr abgestimmt. Es wird entweder über Sonnabend-Sonntag
gehen oder schon ab Freitag abend laufen. Auch darüber werden wir abstimmen.
Votingtool: Für diese Abstimmung brauchen wir eine Gelegenheit
im Netz. Robert fragt Jesko aus dem Webbüro nach relativ sicheren, unkomplizierten
Möglichkeiten. Falls Jesko keine Zeit hat bzw. keine Möglichkeit sieht,
überlegt sich Jan (Berlin) eine Lösung.
Teilnehmerinnen: Wir haben uns leider zu einem Herrenclub entwickelt.
Warum ist das so? Wir wollen mit anderen Attac-AGs zusammenarbeiten, um Frauen
für uns zu interessieren. Beispiele: Agrarnetz,
Attac-Campus und den Uni-Gruppen (TU Berlin, eine
Bochumer DRM-Gruppe und Uni Frankfurt Main, an der etwas zu Softwarepatenten
oder Medienkonzentration passieren soll). Oliver untersucht seinen Emailverkehr
nach Kontakten zun Uni-Gruppen aus Bochum und Frankfurt.
Fahrtkosten: Wir haben nächstes Jahr einen Etat von 500 Euro, Fahrtkosten
davon zu bezahlen, ist wenig ergiebig. Wir lassen intern den Hut rumgehen und
treffen uns beim nächten Mal länger, so daß es sich mehr lohnt,
soviel Geld für die Bahn zu zahlen.
Chaos Communication Congress: Julian vertritt mit unserem Votum unsere
AG beim Chaos Communication Congress
in Berlin.
TOP 3: Biopatentrichtlinie
Die Biopatentrichtlinie der Europäischen Union steht im Bundestag vor
der Umsetzung in deutsches Recht. Wir lehnen Patente auf Leben ab. Im Januar
soll im Bundestag die Entscheidung fallen, die Unterarbeitsgruppe Bio, Agrar,
Pharma entwirft eine Presseerklärung, Robert hat dafür den Hut auf.
Wir argumentieren AG-spezifisch, also nicht etwa aus ethischen Gesichtspunkten,
um uns nicht zu verzetteln. Wir beachten aber den allgemeinen Konsens, daß
die Gefahren der Gentechnik nicht beiseite gewischt werden dürfen.
TOP 4: WSIS
Oliver fährt möglicherweise zum WSIS
nach Genf und kümmert sich um eine Pressemitteilung zum Thema.
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